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 Impfen

Ein kurzer Stich und die Impfungen sind aufgefrischt.

Hunderte erfolgreiche Impfungen

in den Zürcher Apotheken 2013

Rezeptpflicht verhindert höhere Durchimpfungsraten

Das Jahr 2013 wird im Bereich der Impfungen als Novum in die Geschichte des Zürcher Gesundheitswesens eingehen: Erstmals leisteten zahlreiche Zürcher Apotheken einen Beitrag zum Impf-schutz der Bevölkerung, wurden mehrere hundert Impfungen in Apotheken durchgeführt. Sicher und ohne Komplikationen.

Zürich nimmt damit eine Vorreiterrolle ein, indem – anders als in

zahlreichen anderen Schweizer Kantonen– die gesetzlichen Grund-lagen für Impfungen in der Apotheke geschaffen werden konnten. Dr. Lorenz Schmid, Präsident des Zürcher Apothekerverbands

(AVKZ), ist mit dem Verlauf des Impfjahres 2013 denn auch zufrieden: „Wir haben den Beweis erbracht, dass wir den hohen

Anforderungen gerecht werden und Impfungen bei uns sicher sind und einem Bedürfnis der Bevölkerung entsprechen.“

 

Impfen mit „angezogener Handbremse“

Klar ist aber auch, dass mit den derzeitigen Bestimmungen in den Apotheken nur mit „angezogener Handbremse“ geimpft werden kann. Denn: Impfungen benötigen ein ärztliches Rezept. Dies verhindert, dass die Apothekerinnen und Apotheker ihre während des Pharmaziestudiums und bei der Erlangung des Fähigkeitsausweises „Impfen und Blutentnahme“ erlangten Kompetenzen vollumfänglich zum Wohl des Zürcher Gesundheitswesens einsetzen können. Dies ist auch liberalen Gesundheitspolitikern aufgefallen, die diesen Missstand nun mittels Vorstössen im Kantonsrat beseitigen wollen.

Eine erste Antwort des Regierungsrats vom vergangenen Oktober lässt zwar keinen überbordenden politischen Willen erkennen, hält aber grundsätzlich fest, dass es denkbar sei, dass Apothekerinnen und Apotheker mit den nötigen Qualifika-tionen in Zukunft definierte Routineimpfungen ohne Rezept durchführen könnten.

Regine Sauter, FDP-Kantonsrätin und Gesundheitspolitikerin, vermag die regierungsrätliche Antwort nicht zu überzeugen: „Die Qualifikationen der Apotheker reichen sehr wohl für einen Libera-lisierungsschritt, der Regierungsrat hätte viel offener auf die An-frage reagieren können.“ Um weiter Druck zu machen, hat sie deshalb mit Vertretern der SVP und der EVP unter dem Titel

„Impfen leicht gemacht“ ein entsprechendes Postulat eingereicht.

Mittlerweile ist auch die Gesundheitsdirektion aktiv geworden und

hat für 2014 eine Arbeitsgruppe „Anwendung von Heilmitteln in

Apotheken“ einberufen, die unter anderem das Thema Impfen behandeln wird. Darin vertreten sein wird auch der AVKZ durch seinen Vizepräsidenten und Qualitätsmanager Daniel Hugentobler. Für AVKZ-Präsident Dr. Lorenz Schmid ist klar: „Wir sind bereit, unseren Teil zur Erweiterung unserer Impfkompetenzen beizu-tragen. Die Anforderungen sind bekannt: Impfungen in den Zürcher

Apotheken müssen den gleichen Standards entsprechen, wie anderswo. Diesen Anspruch werden wir erfüllen.“

 

Löst das blaue Impfbüchlein ab: Die Software Viavac, mit der die Impfdaten

schnell und sicher online verwaltet werden können.

Postulat eingereicht – Arbeitsgruppe einberufen

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